Von jahrhundertealten Klassikern bis hin zu gewaltigen modernen Übergängen – hier sind die faszinierendsten Brücken, unter denen Sie bei einer kompletten Manhattan Island Cruise hindurchgleiten werden, sowie die überraschenden Details, auf die Sie bei der Durchfahrt achten sollten.
Ich bin an Bord der Circle Line’s Best of NYC cruise gegangen, um es selbst herauszufinden!
Brooklyn Bridge – der grandiose Auftakt
Verbindung: Lower Manhattan ↔ Brooklyn
Während Sie Liberty Island verlassen und zurück in Richtung Manhattan fahren, ist die Brooklyn Bridge einer der nächsten Höhepunkte der Bootstour. Nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1883 galt sie als technisches Wunderwerk ihrer Zeit und ist bis heute eines der beliebtesten Wahrzeichen New Yorks.
Vom Wasser aus lässt sich ihre Eleganz erst richtig begreifen – die Steintürme, das Netz aus Kabeln und der Hauch von Geschichte, der in der Luft liegt. Es ist ein spektakulärer Weg, um den Teil der Rundfahrt zu beginnen, der ganz im Zeichen der Brücken steht.
Manhattan Bridge – die Ikone aus blauem Stahl
Verbindung: Chinatown ↔ Downtown Brooklyn
Oft von ihrer berühmten Nachbarin in den Schatten gestellt, offenbart die Manhattan Bridge ihre ganze Schönheit, wenn Sie direkt unter ihr hindurchfahren. In markantem Blau gestrichen, wirken ihre Stahlkonstruktion und die geschwungenen Bögen von unten besonders beeindruckend.
Zusatzfakt: Über die Brücke fahren U-Bahnen, deren Rattern man oft über sich hören kann, während man unter ihr hindurchgleitet.
Williamsburg Bridge – für die Zukunft gebaut
Verbindung: Lower East Side ↔ Williamsburg, Brooklyn
Als sie 1903 eröffnet wurde, war die Williamsburg Bridge die längste Hängebrücke der Welt. Sie wurde so konzipiert, dass sie künftigem Wachstum standhalten konnte, und deshalb breiter und stabiler gebaut, als es damals unbedingt notwendig war – eine Entscheidung, die sich mit der rasanten Expansion New Yorks auszahlte.
Vom Wasser aus wirkt sie robust, praktisch und unverkennbar urban – absolut passend für die Stadtteile, die sie miteinander verbindet.
Queensboro Bridge – die unbesungene Art-déco-Schönheit
Verbindet: Midtown Manhattan ↔ Queens
Die Queensboro Bridge, auch als 59th Street Bridge bekannt, besticht durch pure Eleganz aus Stahl. Hier gibt es keine Steintürme oder geschwungenen Hängekabel, sondern nur kunstvolle Auslegerkonstruktionen aus Stahl, die von unten betrachtet besonders beeindruckend wirken.
Es ist eine dieser Brücken, die man sofort wiederkennt, auch wenn man sich nicht immer an ihren Namen erinnern kann.
Achten Sie bei der Überquerung auf Roosevelt Island, einen schmalen Landstreifen mit einer überraschend bewegten Geschichte. Einst befanden sich hier Krankenhäuser, Nervenheilanstalten und Gefängnisse, heute ist es ein friedliches Wohnviertel mit einigen der besten Ausblicke auf die Skyline der Stadt.
RFK (Triborough) Bridge – drei Stadtbezirke, eine Überquerung
Verbindet: Manhattan ↔ Queens ↔ The Bronx
Die RFK Bridge (von vielen Einheimischen immer noch liebevoll Triborough genannt) ist technisch gesehen ein Brückenkomplex und ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Sie verbindet drei Stadtbezirke, was sie bereits beeindruckend macht, noch bevor man ihre zahlreichen Spannweiten und geschwungenen Kurven berücksichtigt.
Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Randall’s Island direkt unter Ihnen – einer grünen, weitläufigen Insel voller Parks, Sportplätze und Uferwege. Es ist einer der großen versteckten Freiräume New Yorks. Vom Wasser aus wird besonders deutlich, wie es der Stadt gelingt, weitläufige Erholungsgebiete in die Lücken zwischen ihren meistbefahrenen Routen einzufügen.
Die Harlem River Swing Bridges – klein, aber oho
Verbindung: Manhattan ↔ The Bronx
Im nächsten Abschnitt stiehlt der Harlem River mit einer Reihe von Drehbrücken (Swing Bridges) klammheimlich die Show. Für alle, die mit der neuesten Brückenterminologie nicht vertraut sind: Das sind kompakte, funktionale Übergänge, die sich zur Seite drehen, um Schiffe passieren zu lassen.
An diesem Abschnitt werden Sie verschiedene Beispiele entdecken, darunter die Third Avenue Bridge, die Madison Avenue Bridge und die 145th Street Bridge. Im Gegensatz zu Hängebrücken rotieren diese horizontal auf einem zentralen Pfeiler – ein überraschend faszinierender Anblick, wenn Sie das Glück haben, eine davon in Bewegung zu sehen.
Sie sind vielleicht nicht die berühmtesten Brücken auf der Route, aber sie gehören zu den charaktervollsten und sind ein guter Beweis dafür, dass es in New York nicht nur um Spektakel geht – sondern auch um kluge, praktische Ingenieurskunst, die die Stadt im Stillen in Bewegung hält.
Die High Bridge – die älteste Brücke von New York City
Verbindung: Manhattan ↔ The Bronx
Die High Bridge stammt aus den 1840er Jahren und ist die älteste Brücke in New York City. Ursprünglich als Teil des Croton-Aquädukts erbaut, transportierte sie einst frisches Trinkwasser nach Manhattan.
Heute dient sie als Fußgängerbrücke. Unter ihr hindurchzusegeln ist ein ruhigerer, besinnlicher Moment – der Beweis dafür, dass nicht alle Wahrzeichen von New York City laut sein müssen, um zu beeindrucken.
Alexander Hamilton Bridge – das Arbeitstier am Harlem River
Verbindet: Washington Heights ↔ The Bronx
Die Alexander Hamilton Bridge wird oft zugunsten ihrer prachtvolleren Nachbarn übersehen, spielt aber eine entscheidende Rolle für den Verkehr zwischen Manhattan und der Bronx. Benannt nach dem Gründervater selbst, wirkt sie passenderweise bedeutsam.
Vom Boot aus genießen Sie fantastische Ausblicke auf die mehrschichtigen Fahrbahnen und die dramatischen Klippen in der Nähe – eine Seite von Manhattan, die viele Gäste nie zu Gesicht bekommen.
George Washington Bridge – der Champion im Schwergewicht
Verbindet: Manhattan ↔ New Jersey
Sobald Sie die Nordspitze von Manhattan Island umrundet haben und den Hudson flussabwärts fahren, ist es Zeit für eine der größten Brücken der Gruppe: Die George Washington Bridge thront über dem Fluss und ist eine der verkehrsreichsten Brücken der Welt. Ihre schiere Größe ist vom Wasser aus atemberaubend – es fühlt sich weniger wie die Unterquerung einer Brücke an, sondern eher wie die Einfahrt in einen Canyon aus Stahl.
Interessanter Fakt: Ursprünglich sollte sie mit Granit verkleidet werden. Glücklicherweise (für das Auge des Betrachters) wurde diese Idee verworfen, sodass die freiliegenden Stahltürme erhalten blieben, die heute ihr Aussehen prägen.
Ein noch interessanterer Fakt: Als ich an Bord war, ließ mich Captain Ken das Boot auf diesem Abschnitt steuern! Mehr über unser Gespräch mit der Circle-Line-Legende erfahren Sie hier.
Warum der Blick auf Manhattans Brücken vom Wasser aus einfach anders ist
Man kann über einige dieser Brücken laufen, sie von Aussichtspunkten aus fotografieren oder sie vom Taxi aus entdecken, aber unter ihnen hindurchzusegeln, bietet eine Perspektive, die kaum zu übertreffen ist. Auf einer Rundfahrt mit der Circle Line sehen Sie, wie sich diese Übergänge in die Geografie der Insel einfügen, wie nah sich die Stadtbezirke wirklich sind und wie ehrgeizig New York schon immer war.
Wenn Sie die Stadt mit dem New York Pass®, erkunden, ist eine Circle-Line-Fahrt eine einfache und entspannte Möglichkeit, mehrere Sehenswürdigkeiten abzuhaken und gleichzeitig Ihren Füßen eine wohlverdiente Pause zu gönnen.
Blicken Sie nach oben, blicken Sie nach unten und genießen Sie die Fahrt
Manhattans Brücken sind nicht nur Wege, um von A nach B zu kommen, sie sind Denkmäler der Kreativität, der Widerstandsfähigkeit und der großen Ideen. Sie vom Fluss aus zu sehen, hat mir einen ganz neuen Respekt vor der Skyline der Stadt und den Geschichten, die sie zusammenhalten, eingeflößt.
Wenn Sie also das nächste Mal in New York sind, tauschen Sie für ein oder zwei Stunden den Gehweg gegen das Wasser ein und fahren Sie mitten durch die Geschichte aus Stahl und Stein.
Gute Reise!
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